Wirkungsweise Homöopathie
Es handelt sich um eine Regulationstherapie, die die Funktionsweise des Körpers ins natürliche Gleichgewicht wieder bringt. Der Erkrankte ist dann selbst in der Lage die Krankheit, der in Ungleichgewicht geratene Organismus, zu heilen. Wesentlich ist, dass das Individuelle Tier oder Mensch im Mittelpunkt steht.
Der Leitsatz lautet: Similia similibus curentur -Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden. Eine Substanz, die bei Gesunden bestimmte Symptome verursacht, kann Krankheiten, die ähnliche Symptome beim Kranken hervorruft, heilen.
Heilungsverlauf
Bei manchen Patienten kann es zu einer sogenannten Erstreaktion kommen, darunter versteht man eine kurzfristige Verstärkung der aktuellen oder frühere alte Symptome. Diese Symptome vergehen aber von selbst und sind ein gutes Zeichen für die Wirksamkeit des homöopathischen Mittels.
Bei akuter Erkrankung soll innerhalb 1 Tages das Allgemeinbefinden, darunter versteht man auch den Energielevel des Tieres sich verbessern. Fall dies nicht der Fall ist, melden Sie sich direkt bei mir.
Bei chronischen Erkrankungen ist eine Rücksprache notwendig, wenn:
- Neue Symptome, die das Tier noch nie hatte, auftreten
- Keine Besserung der Symptome innerhalb von 3-4 Wochen
- Alte Symptome, die das Tier schon früher einmal hatte, auftreten
- Deutliche Veränderung der Symptomatik
- Verschlechterung der Symptomatik
Anforderungen an den Tierbesitzer
Der Tierbesitzer ist Sprachrohr für sein Tier, eine genaue Beobachtung der Symptome, der Gemütsverfassung, der Verhaltensveränderung und der Gewohnheiten ist essenziell. Viele Fragen müssen geklärt werden und manches kann erst im weiteren Verlauf beobachtet werden. Eine fortlaufende Beobachtung, Arzneigabe nach Anweisung und Rückmeldung telefonisch oder per WhatsApp sind nötig, um positive, wie negative Reaktionen des Tieres und die daraus resultierende weitere Therapieanpassung (wiederholte Gabe, Warten, Potenzänderung, Mittelwechsel) durch den Homöopathen machen zu können. Eine chronische Erkrankung benötigt meist nicht nur 1 Arznei, sondern mehrere in Folge. Geduld und gute vertrauensvolle Zusammenarbeit ist eine Voraussetzung. An der Stange bleiben lohnt sich für eine echte tiefgehende Heilung.
Arzneimittel
Es werden homöopathische Arzneimittel aus dem Pflanzen-, Mineral- und Tierreich in Form von Reinsubstanzen oder in Form von Komplexmittel angewendet. Die Arzneien im Veterinär- und im Humanbereich sind die Gleichen und werden als Globuli oder Dilution abgegeben oder auch injiziert . Die Einnahme erfolgt stündlich, täglich, wöchentlich oder auch einmalig, das ist abhängig von den Potenzen der Arzneien (Zahl hinter dem lateinischen Namen) und vom akuten/chronischem Verlauf der Erkrankung.
Möglichkeiten & Grenzen
Die Homöopathie kann als Regulationstherapie alle akuten und chronischen Erkrankungen, solange sie reversibel sind, positiv beeinflussen und im optimalen Fall heilen. Eine Verbesserung und Unterstützung werden immer erreicht.
Mögliche Beispiele
Akut: Atemwegserkrankung, Blasenentzündung, Bissverletzungen, Durchfall, Gebärmutterentzündung, Hautinfektionen, Inkontinenz, Infektionen, Nieren/Leberinsuffizienz, Rekonvaleszenz , Verletzungen ect.
Chronisch: Ängste, Allergie, Entwicklungsstörung, Epilepsie, Impfschäden, Schwäche, Scheinträchtigkeit, Ticks, Verhaltensstörungen, etc.
Grenzen: Die Homöopathie wirkt nicht, wenn die Causa ( Ursache) nicht beseitigt werden kann ( ZB: das Tier lebt weiter unter schlechten Haltungsbedingungen, Blut- od. Flüssigkeitsverlust), chirurgische Fälle, zu wenig Symptome oder vom Menschen falsch interpretiert, Abbruch der Behandlung oder Erkrankungen im Endstadium, wenn die Lebenskraft zu Ende ist.
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